Samstag, 25. Februar 2017

State Wrestling Champion

Liebe Freunde.

Wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, habe ich im November angefangen Wrestling als Sport zu betreiben. Hier in den USA ist der Sport richtig in die Schule integriert. Jeden Tag, von montags bis freitags hiess es nach er Schule 2 Stunden Trainig. 
Zudem war ich zusammen mit meiner Wrestling Mannschaft jedes Wochenende auf Turnieren in ganz North Dakota sowie Montana und Wyoming unterwegs. 

Letzte Woche hatten wir unser finales Turnier. Das State Wrestling Turnier. Wo die besten Wrestling Mansnschaften aus ganz North Dakota aufeinander treffen. Das State Turnier war in Fargo. Fargo ist die größte Stadt hier in North Dakota.

Als Team haben wir den größten Erfolg gehabt. Wir haben den ersten Platz gemacht. Somit sind wir Wrestling State Champion in North Dakota. Dieses verdanken wir aber nicht nur uns selbst sondern auch unseren Coaches die uns jeden Tag bis zum Ende gepuscht haben und natürlich auch unseren Fans.
Mir war es persönlich eine große Ehre ein Teil des Teams gewesen zu sein. 
Für mich ist die Wrestling Saison jetzt vorbei. Ich werde vermutlich Ende März mit Baseball oder Golfen anfangen.

Beste Grüße,

Christoph

Sonntag, 29. Januar 2017

Halbzeit in Amerika

Nun bin ich seit 5 Monaten in den USA. Dies möchte ich dazu nutzen, um ein paar Gedanken zu teilen.
Als ich Mitte August hier in die USA gekommen bin, war ich als erstes komplett erschlagen. Alles sah anders aus, alles war größer, die Gebäude, die Autos, alles war irgendwie anders.
Zudem wusste ich zeitweise auch nicht wohin mit meinen Gefühlen. Als ich in Hamburg ins Flugzeug, Richtung USA gestiegen bin, wusste ich, dass es erst ein zurück in 10 Monaten geben werde. Ich werde bei, bis dahin völlig fremden Menschen wohnen, ein komplett neues Umfeld von heute auf morgen haben. Außerdem habe ich schnell gemerkt, dass das gesprochende Englisch hier etwas anders ist als welches ich in der Schule gelernt habe.

All diese Gefühle und Gedanken die mir Sorgen und auch anfangs Bauchschmerzen bereiten haben, machen mir heute überhaupt keine Probleme mehr. Dies verdanke ich aber auch meiner super Gastfamilie. Die sich sehr darum bemüht mir ein spannendes und aufregendes Jahr zu ermöglichen. 

(v.l.n.r. Christoph, Reanne, Gastmutter Carol, Damon und ehemalige Gastschwester Anastasia aus der Ukraine)
Zudem versucht meine Gastfamilie mir so viel wie möglich zu zeigen. Neben dem “Mount Rushmore” und dem “Theodore Roosevelt Nationalpark” habe ich auch schon “Deadwood” und “Bear Country USA” in den Back Hills besucht.

                     
Des Weiteren ist das PPP auch darum bemüht mir auch etwas von Amerika zu zeigen. So bin ich Mitte November gemeinsam mit 90 weitern PPPlern aus den ganzen USA nach Washington D.C. geflogen. Dort haben wir neben dem Weissen Hause, dem Lincoln Memorial und Co auch Gespräche mit unseren Senatoren und Kongressabgeordneten geführt. Gemeinsam mit 3 weiteren PPPler aus meinem Staat habe ich mich über lokale Probleme und Zukunftspläne unter Präsident Trump informiert. Zudem haben wir nochmal erläutert warum die Beziehung zwischen den USA und Deutschland nicht nur für uns sondern für die ganze so Welt wichtig ist.

(Christoph zusammen der PPPlerin Thachtia Harfst aus Eutin vor dem Captiol in Washington DC)

Ein weiterer großer Punkt ist Sport. Sport hier in den USA hat einen extrem hohen Stellenwert. Es gibt hier ein sehr breites Sportprogramm welches sich je nach Jahreszeit der Witterungsverhältnisse anpasst. Neben American Football und Baseball gibt es auch Volleyball, Basketball, Golf, Schwimmen, Wrestling und Track. Gleich zu Beginn des Schuljahres habe ich mich in die Footballmannschaft einschreiben lassen. Mit hat Football sehr viel Spaß gemacht, da es ein Teamsport ist. Leider war ich dennoch etwas enttäuscht, da die Season nur sehr kurz war. Seit Ende Oktober bin ich im Wrestlingteam meiner Schule. Dies war anfangs etwas komplett neues für mich. Da Wrestling kein einfacher Sport ist und es gerne mit Verbrügeln und schmerzhaften Kämpfen in Verbindung gebracht wird. Jedoch ist es ganz anders.


Den letzten Punkt, den ich teilen möchte ist das Wetter hier. Aufgrund der geographischen Lage von North Dakota haben wir hier kontinentales Klima. Kurz gesagt: heißer Sommer, kalter Winter. Als ich anfang August hier her gekommen bin hatten wir hier Temperaturen bei bis zu 40 Grad Celsius im Schatten. Es gab hier sogar zwischendurch  Feldbrände aufgrund der Trockeheit. Seit November haben wir keinen schneefreien Tag mehr. Zudem hatten wir auch schon den ersten Blizzard. Die Temperaturen liegen hier bei bis zu -35 Grad Celius. Dies war für mich anfangs besonders hart, da ich so eine Kälte noch nie gespürt habe. Und ich kann nur sagen, wenn der Wind bläst tut es ganz schön weh im Gesicht. 
Jedoch muss man es prositiv sehen. Durch den vielen Schnee hatten wir auch schon ein paar Schulaufälle. ;-) 

(Christoph nach dem ersten Blizzard auf der Main Street in Hettinger)

Ernährung hier in den USA

Liebe Leserinnen und Leser,

dies ist mein erster Artikel den ich über Lebensmittel und Ernährung verfasse.
Die Ernährung hier in den USA unterscheidet sich deutlich von unseren in Deuschland. Jeder kennt die klassischen Klischees: fettiges Essen, große Portionen und überwiegend FastFood. Doch stimmt dieses überhaupt? Dies möchte ich Ihnen nachfolgend, basierend auf meine Erfahrungen nahe bringen.

Fruestueck im Restaurant. Kaese wird mit Kaese ueberbacken :) 

Das erste was mir hier in den USA aufgefallen ist, ist dass gerade frische Sachen wie Obst und Gemüse deutlich teurer sind als bei uns in Deutschland. Beispielsweise zahlt man für eine einfache Gemüsegurke hier locker das sechsfache. Oder ein Sack Clementin bekommt man hier nicht unter 8$. Dafür sind aber im Verhältnis Fertiggerichte und Snacks wie Kartoffel-Chips oder Süssigkeiten deutlich günstiger.

Wo ran liegt das?

Es liegt daran, dass hier in den USA überwiegend Mais/Korn angebaut wird. Dies führt dazu, dass Mais/Korn extrem billig ist. Zudem ist Mais/Korn vielseitig einsetztbar. Außerdem wird es auch überwiegend als Futter in der Massentierhaltung eingesetzt. -Dies erklärt wiederum, warum gerade tierische Produkte wie Eier und Milch extrem günstig hier sind.

Außerdem hat man in den USA riesige Auswahl in einem Supermarkt. Es gibt nicht nur zwanzig verschidene Nudensorten sondern gefühlt hundert. Man hat bei fast allen Produkten eine riesige Auswahl... Was auch riesig ist, ist die Frischeabteilung.

Salat Auswahl bei Walmart...riesig...
Fruechte werden extra gewachst damit sie schoen glaenzen.

Als ich bei EDEKA Martens gearbeitet habe, habe ich immer gedacht, dass wir dort eine ziemlich große Auswahl haben. Neben regionalen  Produkten gab es auch immer internationale/exotische Produkte. Hier in den USA hat man bei den ganz großen Supermärkten wie beispielsweise Walmart eine doppelte bis dreifach so große Auswahl.

Brotauswahl im Supermarkt.

Darüberhinaus möchte ich erwähnen, dass die Amerikaner kein richtiges Brot geschweige richtige Brötchen kennen. Brot und Brötchen bestehen hier in der Regel nur Weizenmehl und sind extrem soft.


Als letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass essen bestellen hier in den USA auch ganz anders ist. Normalerweise kennt man es, dass man Salat, Suppen, Kartoffel oder Reis beilage bei einem Gericht dazu bekommt. In den meisten Restaurants muss dieses extra bestellt werden.
Zudem wenn man beispielsweise ein Burger hier in den USA bestellt bekommt man in der Regel nur ein Burgerbrötchen mit der Bullete. Kein Ketchup/Senf, kein Salatblatt oder Tomatenscheibe. Das gleiche passier wenn man einen HotDog bestellt, man bekommt nur das Brötchen mit der Wurst.

Ich hoffe ich konnte Euch einen groben Überblick über die Unterschiede über Lebensmittel/Ernährung hier in den USA verschaffen.

Frittierte Eiskugel, super lecker und das Eis war nicht geschmolzen.

Für mehr Information über die Ernährund und Lebensmittel hier in den USA, habe ich eine extra Seite in meinem Blog eigerichtet die ich laufend aktualesieren werde. 

Besten Gruß aus den USA,

Christoph

Donnerstag, 19. Januar 2017

Technische Probleme

Hallo liebe Freunde,

leider habe ich seit dem 5. Januar technische Probleme mit meinem Computer. Ich bitte dieses zu entschuldigen. Leider habe ich alle meine Daten verloren obwohl ich diese auch teils online gespeichert habe :(

Nun habe ich endlich einen neuen Computer und werde den Blog bis zum 29. Januar wieder aktualisieren. Zudem werde ich eine weite Seite in meinem Blog hinzufuegen mit dem Titel "Ernaehung".
Jedoch duerft ihr gerne jeden Tag vorbei schauen, ganz besonders bei meinen Bildern, da ich diese als erstes aktualisieren werde ;)

Bis in Kuerze,
Christoph