Freitag, 31. März 2017

März Bericht

Über Australien, zum Prom bis hin zum Glofen

Am Ende jeden monats, mache ich immer einen kleinen persönlichen Rückblick über meine Erlebnisse. Dabei hatte ich ganz vergessen, dass der März ganz schön “busy” für mich war.

Gleich zum Anfang des Monats, hatten wir Besuch von einem australischem Pärchen in der Schule. Seit Jahren reisen die Beiden quer durch die nord Staaten und besuchen High Schools um Schülern die australische Kultur nahe zu bringen.

Am meisten hat mich der “Willkommens Tanz” der Ureinwohner Australiens; die Aborigines begeistert. Denn musste ich selbstverständlich ausprobieren.
Übrigens sagt man in Australien “G’day” um “Hallo” zu sagen.

Außerdem habe ich diesen Monat angefangen meine “Community Hours” abzuarbeiten. Dazu ist zu erwähnen, dass jeder PPP-StipendiatIn mindestens 50 freiwillige Sozialstunden arbeiten sollte. Ich begrüße dieses, da man mit Bewohnern aus der ganzen Stadt in Kontakt kommt.
Ich habe mir für meine Sozialstunden ganz unterschiedlichen Arbeiten gesucht. Unter anderem habe ich bei uns in der Stadt Bibliothek Laub geharkt oder bei uns in der Schule die Musik Bibliothek neu organisiert. 

Neben dem ganzen arbeiten, war ich in März auch mit meiner Band und Chor Klasse unterwegs. Anfang des Monats war ich zusammen mit meiner Band Klasse in unseren Landeshauptstadt, Bismarck unterwegs. Dort haben wir uns nicht nur für das “State Band Championship” qulifiziert, sondern wir sind auch regional Champions geworden.

Knapp zwei Wochen später waren wir dann für Chor in der Assumption Abbey in Richardton, North Dakota. Dort durfte ich zusammen mit meiner Gruppe “Dreams of Thee” singen. Zusammen hat meine Schule unerwarten den ersten Platz belegt und wir haben uns ebenfalls für das “State Chior Championship” qualifiziert.


Zum Ende des Monats hatten wir Prom. Prom kann man vergleichem mit einem Maturaball. In den USA hat Prom einen sehr hohen Stellenwert. Für viele SchuelerInnen gehört es zu den wichtigsten Ereignissen im Schuljahr.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich nun ein aktiver Golfer bin. Nach dem bei uns die Wrestling Saison vorbei ist, habe ich mir für’s Golfen angemeldet. Golf ist hier in den USA ein Massensport wie bei uns Leichtathletik.
















 Meine monatlichen Berichte könnt Ihr aus der Seite meiner Bundestagsabgeordneten aufrufen. Da meine Berichte unteranderem politische Inhalte mit Wertung beinhalten, kann ich diese nicht immer hier auf diesem Blog veröffentlichen. 

Donnerstag, 30. März 2017

Prom

Eins wohl der aufregendsten Erfahrungen für Austauschschüler ist wohl der Prom-Ball. Prom kann man vergleichem mit einem Maturaball, jedoch besitzt dieser einen deutlich hoeheren Stellenwert. Zudem ist gehört es zu einem der wichtigesten Veranstaltungen in der Schule.
Christoph mit seinem Prom Date Emmily.
(Photo: Reflections Studio)
Üblich ist ein Grand Marsh beim Prom, wo der Herr die Dame bzw. wo der eine PartnerIn den anderen PartnerIn vorstellt. Während und nach dem Grand Marsh warden wie wild Fotos mit Bekannten und Freunden geschossen. Danach verlassen alle bis auf die Prom Dates den Ballsaal (bei uns war es die Sporthalle) um zu tanzen und Spaß zu haben. Dies ging bei uns mehrere Stunden bis es dann zur After-Prom-Party ging. 
Neben einem reichen Mitternachts Buffet, hatten wir uns beim Bingo, Pferderennen und viele andere Spiele vergnügt.   

Sonntag, 12. März 2017

Steve C. Martens

Moin. Moin.

Vor ein paar Wochen habe ich eine sehr lange und nette E-Mail von einem Herrn Martens bekommen. Die E-Mail began sehr ueberraschend:

"This email may seem very strange to you. I am a retired college professor in North Dakota and have been researching the heritage of my family of Martens, who I suspect may have ties to Sandesneben in Schleswig. I found a nice web page link for the Edeka Martens Supermarket store there and one of the links was to your blog and email address while you are spending your year abroad in -- of all places -- North Dakota!" 

Ich war im ersten Moment etwas sparchlos. Ich bekomme eine Nachricht von einem College Professor?! Diese E-Mail hat mich fuer ein paar Tage erst mal aus der Fassung gebracht. Nach zwei Tagen habe ich mich jedoch daran gemacht und habe Herrn Professor Martens geantwortet. Ich habe ich natuerlich gleich bei ihm fuer die Mail bedankt. 

In der ersten Mail hat er mir von seinem Buch "Buildings of North Dakota" erzaehlt. Dies hat mein Interesse gewecht, so dass ich mir vor genommen habe mir ein Exemplar zu bestellen. Kaum habe ich diesen Gedanken gefasst, hat er mir angeboten mir eine per Post zukommen zu lassen.



Ich habe mich sehr riesig ueber diese Geschenk gefreut. Gleichzeitig habe ich mich auch darueber gefreut, dass mein Blog hier in den USA gelesen wird. 
Des Weiteren hat mir der Professor von seinen Reisen nach Deutschland geschrieben. Er sei schon oefters in Norddeutschland gewesen, jedoch war er noch nie in meiner Heimatstadt Lübeck. Selbstverstaendlich habe ich gleich eingeladen nach Lübeck zu kommen, wenn er wieder in Deutschland unterwegs sein sollte.

Ich werden den Kontakt mit Herrn Martens versuchen zu halten, und wuerde mich riesig freuen, ihn einmal persoenlich hier in North Dakota oder irgendwann mal in Lübeck begruessen zu duerfen.

Alles Gute aus North Dakota,
Christoph

Samstag, 25. Februar 2017

State Wrestling Champion

Liebe Freunde.

Wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, habe ich im November angefangen Wrestling als Sport zu betreiben. Hier in den USA ist der Sport richtig in die Schule integriert. Jeden Tag, von montags bis freitags hiess es nach er Schule 2 Stunden Trainig. 
Zudem war ich zusammen mit meiner Wrestling Mannschaft jedes Wochenende auf Turnieren in ganz North Dakota sowie Montana und Wyoming unterwegs. 

Letzte Woche hatten wir unser finales Turnier. Das State Wrestling Turnier. Wo die besten Wrestling Mansnschaften aus ganz North Dakota aufeinander treffen. Das State Turnier war in Fargo. Fargo ist die größte Stadt hier in North Dakota.

Als Team haben wir den größten Erfolg gehabt. Wir haben den ersten Platz gemacht. Somit sind wir Wrestling State Champion in North Dakota. Dieses verdanken wir aber nicht nur uns selbst sondern auch unseren Coaches die uns jeden Tag bis zum Ende gepuscht haben und natürlich auch unseren Fans.
Mir war es persönlich eine große Ehre ein Teil des Teams gewesen zu sein. 
Für mich ist die Wrestling Saison jetzt vorbei. Ich werde vermutlich Ende März mit Baseball oder Golfen anfangen.

Beste Grüße,

Christoph